Schmalfilmformate 1:

Super 8

Vorgestellt 1964 auf der Fotokina, seit 1965 im Handel. Breite 8 mm, Einseitig perforiert, ein Perforationsloch pro Bild, Bildfeldgröße: 5,46 x 4,01 mm (Breite x Höhe). 2 Magnettonspuren sind möglich. Kopien konnten auch mit Lichtton hergestellt werden.

Aufgenommen wurde mit 18 oder 24 Bildern/Sekunde.

Das neue 8mm - Format wurde in den folgenden Jahren sehr schnell zum Liebling der Schmalfilmer und verdrängte das bis dahin weitverbreitete Normal 8 - Filmformat.

Als grober Anhalt die Größe und Laufzeit von Super 8 Spulen (bei Normal 8 erhöht sich die Laufzeit um ca. 15%):

Normal 8

Der 8mm Film (Normal 8) kam Anfang der 30er Jahre auf und wurde das "Heimkinoformat". I.d.R. ist dieser Film tonlos, man konnte jedoch eine Tonspur am Rande aufkleben. Aufgenommen wurde mit 16 oder 18 Bildern/Sekunde.

Der Unterschied zwischen Normal 8 und Doppel 8:

Doppel 8-Film ist eine "Art 16mm Film", der zunächst nur hälftig belichtet, dann gewendet und zur anderen Hälte belichtet und schließlich bei der Entwicklung in zwei Normal 8-Filme "geteilt" wird.

16mm

Das breiteste Schmalfilmformat ist der 16mm Film, dieser kann einseitig und beidseitig perforiert sein. Der einseitig perforierte Film ist oft mit einer Tonspur versehen, entweder Lichtton oder Magnetspur. Der beidseitig perforierte Film ist i.d.R. stumm. Aufgenommen wurde mit 16, 18 oder 24 Bildern/Sekunde.

Eingeführt 1923. Bildfeldgröße 10,3 x 7,5 mm (Breite x Höhe)