Seit 1965 im Handel. Breite 8 mm. Gleiches Format wie Super 8, jedoch werden andere Kassetten benutzt (diese erlauben, im Gegensatz zur wesentlich verbreiteteren Super8-Kassette, den Filmrücklauf bzw. das Rückspulen. Außerdem wird eine konventionelle Filmandruckplatte benutzt).
Eingeführt 1932, Breite 16 mm, doppelt perforiert, in der Kamera wird zunächst eine Hälfte des Filmes belichtet, später im Rücklauf die zweite Hälfte. Nach der Entwicklung wird der Film in zwei 8 mm breite Filmstreifen zerschnitten (gesplittet).
Das Anbringen einer Magnettonspur war möglich.
Ein "interessantes" jedoch wenig verbreitetes Format ist der Pathé oder Pathex Film, die Besonderheit ist die Perforation in der Mitte. Format: 9,5mm. Auf dem Markt seit 1921.
Der 9,5mm-Film hat die größte Materialausnutzung aller Filmformate (72 %). Weitere Vorteile: Durch den breiten Bildstrich sind unsichtbare Klebestellen möglich. Die Bildgröße und damit die Auflösung kommt dem 16mm-Film nahe. Die Kameras sind jedoch z. T. wesentlich handlicher als 16mm-Geräte. 2 Magnettonspuren waren möglich. Kopien wurden zeitweilig auch mit Lichtton hergestellt.
Der 9,5mm-Film wurde durch die später eingeführten Formate 16 und 8mm in den Hintergrund gedrängt und hat heute nur noch in Frankreich und England eine gewisse Verbreitung.